Montag, 6. Dezember 2010

Weihnachtseinkäufe weg

Meine Weihnachtseinkäufe sollten in diesem Jahr etwas ganz Besonderes sein. Ich wollte nicht wieder auf den letzten Drücker Geschenke einkaufen. Also marschierte ich an einem Samstagmorgen (bereits im Oktober!!!) los, um mich nach passenden Präsenten für meine Lieben umzuschauen und siehe da, ohne all den Weihnachtsstress wurde ich auch sofort fündig. Ein tolles Buch für Opa, schöne warme Wohlfühlsocken für Oma, ein Schreibset für meinen Vater und das Goldkettchen, was sich Mama schon immer gewünscht hatte! Das ging ja schnell.

Bleibt ja noch Zeit für ein Käffchen. In aller Ruhe setzte ich mich trotz der schon vorhandenen Kälte vor ein Kaffee und wärmte mich mit dem Getränk auf. So, noch ein wenig bummeln, dachte ich, doch...STOPP! Wo sind meine Geschenke? Voller Panik durchsuchte ich das Lokal und sah in meiner Einkaufstasche nach - nichts! Der Kellner konnte sich auch an nichts erinnern. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ich hatte in Gedanken vor dem Kaffeebesuch alle meine Geschenke in einen Schließfach untergebracht! Wie peinlich!

Personalplanung der modernen Art

Jeder Manager, der heute einen Personalplanungskurs gemacht hat, hat dabei gelernt, dass taktische Planung der vorhandenen Kapazitäten nur in Krisenzeiten wirklich Sinn macht. Im Allgemeinen sollte die Mitarbeiterplanung sehr langfristig stattfinden. Das beginnt bereits damit, dass man seine Mitstreiter schon heute auf die Anforderungen von morgen und übermorgen vorbereiten sollte. Es gibt einige Branchen, aus denen eine ständige Qualifizierung nicht mehr wegzudenken ist. Besonders wichtig ist die Weiterbildung bei allen Berufen, die mit dem Recht und dem Finanzwesen zu tun haben. Auch in der Elektronik und bei der Kommunikations- und Unterhaltungstechnik kann man nicht lange Schritt halten, wenn man nicht bereit ist, sich immer wieder neu auf die Schulbank zu setzen. Wer heute einen Personalplanungskurs gemacht hat, der hat auch gelernt, dass Wissen ein wichtiger Bestandteil des Kapitals eines Unternehmens ist. Genau deshalb gibt es auch sehr viele Programmierer, die sich mit der Archivierung und effektiven Distribution von Wissen beschäftigen. Und man sollte bei der Personalplanung die konsequente Ausnutzung aller vorhandenen Kapazitäten und eine entsprechende Motivation der Mitarbeiter mit zu beachten. Dass kann im Einzelfall auch schon mal bedeuten, bei der Arbeitszeit eine gleitende Regelung einzuführen, bei der die Mitarbeiter ihre Zeiten mit der größten Leistungsfähigkeit weitgehend nach eigenen Wünschen einsetzen können.

Wohnung mieten

Das Wohnung mieten kann eine Wissenschaft für sich sein. Ich erlebte allerhand Kurioses, als ich im letzten Jahr auf Wohnungssuche waren. Wir, Kumpel und ich, besichtigten viele verschiedene Wohnungen und trafen die unterschiedlichsten Vermieter. Da waren abgekarterte Geschäftsleute, die über den desolaten Zustand ihrer Objekte mit viel Zigarettenrauch und "netten" Kommentaren hinwegtäuschen wollten. Aber auch das nette, rüstige Renterehepaar von nebenan war dabei. Bei einigen Vermietern tat uns eine Absage richtiggehend leid, denn wir konnten uns im menschlichen Sinne ein Zusammenleben gut vorstellen, jedoch sprach die zu vermietende Wohnung eine andere Sprache.

Als ich mich dann zu einer passenden Wohnung entschieden hatten, besprach ich mit der sehr nett wirkenden Vermieterin noch die Höhe der Miete. Die Vermieterin erklärte sich schließlich bereit, mir bei der Miete entgegen zu kommen. Im Gegenzug boten ich ihr unentgeltlich kleinere Arbeiten im Garten rund um das Haus an, die ich im Laufe des Jahres erledigen konnte. Die Vermieterin erklärte sich damit einverstanden und wollte den Mietvertrag zuschicken.

Zur Feier des Tages gingen mein Kumpel und ich richtig lecker essen, denn eine gute, preislich akzeptable Wohnung findet man nicht jeden Tag. Einige Tage später lag wie versprochen der Mietvertrag im Briefkasten. Doch damit endete die gute Laune und die Vorfreude, denn die Vermieterin hatte nicht den vereinbarten Mietpreis eingetragen, sondern den ursprünglichen, höheren Preis. Verunsichert rief ich die Dame an, und diese erklärte mir eiskalt am Telefon, dass sie den geminderten Preis nicht akzeptieren könne. Ich legte wütend auf und schickte ihr den Mietvertrag ohne Unterschrift kommentarlos zurück. Die Suche ging weiter...
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Jakob Brohm

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