Geld

Dienstag, 25. Januar 2011

Sollte man sein Geld lieber als Tagesgeld oder als Festgeld anlegen?

Dass ich stolzer Besitzer zweier Eigentumswohnungen bin, wissen Sie ja sicher schon. Und weil ich sie gut vermieten konnte, habe ich jeden Monat ein bissel Geld übrig, das ich logischerweise mit guten Zinsen anlegen möchte. Dabei will ich aber so flexibel wie möglich bleiben. Deshalb habe ich einen Termin mit der Bank gemacht, um mich beraten zu lassen. Nein, ich verrate Ihnen nicht, bei welcher Bank ich bin. Sie müssen schon bei einem Vergleich selbst heraus finden, wer für Sie der beste Anbieter ist. Na jedenfalls hat mir der Bankberater sowohl das Tagesgeld als auch das Festgeld angeboten.

Ich dachte immer, dass ich nur beim Tagesgeld flexibel bin. Aber die Bank hat auch Festgeld, das kurzfristig gekündigt werden kann. Hält man bis zum Ende der Laufzeit durch, dann bekommt man die höheren Zinsen. Wer vorzeitig das Festgeld kündigen muss, der bekommt nur die Zinsen, auf die er Anspruch hätte, wenn er den Betrag während der abgelaufenen Laufzeit als Tagesgeld angelegt hätte. Das ist eine echt gute Sache, vor allem, weil bei mir die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig kündigen zu müssen, doch eher recht gering ist. Aber die vertragliche Bindung bei Sparplan, Versicherung und Co. ist mir dennoch zu eng.

Mein Zeitschriftenpaket vom Lesezirkel

Wissen Sie, ich interessiere mich für viele Dinge und möchte mit meinem Wissen rund um die Naturwissenschaften und die Technik möglichst immer up to date bleiben. Bisher habe ich viel Geld für Fachzeitschriften ausgegeben. Manchmal war es nur ein einziger Artikel, der mich dabei interessiert hat. Aber leider ist es dabei genau wie bei der Musik.

Um einen einzigen Titel zu bekommen, muss man oft ein ganzes Album kaufen. Ein guter Kumpel machte mich auf den Lesezirkel aufmerksam. Er selbst hatte dort zwar kein Abo, aber seine Oma, die ich kenne und die eine echte „Leseratte“ ist, bekommt von einem Lesezirkel jede Woche einen ganzen Packen Zeitschriften. Diese Stapel waren mir schon ein paar Mal aufgefallen und ich hatte mich jedes Mal gefragt, wie sie das mit ihrer doch recht kleinen Rente finanzieren könnte. Andreas erzählte mir, dass seine Oma die Zeitschriften über den Lesezirkel nur mietet und das deutlich niedrigere Kosten verursacht, als wenn sie sie kaufen würde. Na ja okay, einen Scanner hatte ich ja an meinem Computer angeschlossen und zu rein privaten Zwecken darf man sich die Artikel ja kopieren. Also machte ich mich auf die Suche nach einem guten Lesezirkel und fand auch schnell einen. Heute muss ich nicht mehr jede Zeitschrift kaufen, wenn ich nur einen Fachartikel oder eine Statistik daraus haben möchte.

Freitag, 3. Dezember 2010

Wohnungen in München – gut wohnen und gut verdienen

Als mein Vater mir zum bestanden Master eröffnete, dass ich quasi als Belohnung und Vorsorge für schlechte Zeiten zwei Wohnungen in München von ihm bekommen würde, war ich ziemlich enttäuscht. Eigentlich hatte ich darauf gehofft, dass er mir einen schönen Urlaub oder noch besser ein sportliches Auto schenken würde. Heute bin ich froh darüber, dass er sich genau so und nicht anders entschieden hat. Es sind zwei völlig verschiedene Wohnungen in München, deren Eigentümer ich nun schon einige Jahre bin. Das eine ist ein nettes Appartement.

Dort wohnte zuerst ein Student, jetzt hat es ein Börsenmakler als dienstliche Zweitwohnung angemietet. Er hatte es satt, ständig im Hotel „aus dem Koffer“ leben zu müssen. Das zweite Exemplar meiner Wohnungen in München ist eine schöne Drei-Zimmer-Wohnung, die als Penthouse ausgelegt ist. Sie hat eine umlaufende Terrasse und riesige Fenster. Die habe ich an ein Künstlerehepaar vermietet, die froh sind, dass sie dort oben viel Ruhe und vor allem viel Licht haben. Von meinen Wohnungen München kassiere ich eine gute Miete. Wenn ich mal arbeitslos werden sollte, kann ich davon trotzdem ganz gut leben. Und um meine spätere Altersvorsorge muss ich mir damit auch keine Gedanken machen. Im Moment spare ich die Einnahmen aus meinen Wohnungen München an. Ich habe den Traum, mir ein eigenes Haus zu bauen, wenn ich eine Familie gründe. Noch habe ich keine Kinder, aber das soll nicht so bleiben. Und denen möchte ich die Kombination aus Wohnen im Grünen und den Vorteilen der Nähe einer Großstadt mit alle ihren kulturellen und sportlichen Angeboten und natürlich auch den Chancen auf eine Hochschulbildung anbieten können.

Montag, 18. Oktober 2010

Das Messer

Welche geniale Erfindung der Menschheit. Universell einsetzbar, teilt es nicht nur Lebensmittel, sondern hinterlässt bei dem ein oder anderen unvorsichtigen Benutzer tiefe Einschnitte. Die ganz Schlauen versuchen sogar, es Artfremd zu verwenden. Zum Beispiel ziehen sie Schrauben damit fest, versuchen Artikel aus dem Baumarkt zu zerkleinern oder rasieren sich den Bart. Dies alles sind Dinge, die ich nur mit Vorbehalt weiterempfehlen kann.

Wer auf der Suche nach solch einem Universalgerät ist, sollte vor dem Erwerb einiges beachten und überdenken. Denn so ein Messerkauf will wohl überlegt sein. Wozu benötige ich das Messer? Welche Eigenschaften sollte es
erfüllen?

Ich will euch vorwarnen: die Auswahl ist gigantisch. Es gibt große und kleine Messer, scharfe und stumpfe (davon habe ich eine ganze Sammlung), mit und ohne Säge. Wer ein wirklich gutes Messer sucht, das super schneidet und dazu noch formschön ausschaut – ja, so etwas gibt es – sollte sich für ein Japanisches Haiku Damaskus Messer entscheiden. Teuer, aber sehr gut.

In diesem Sinne: gut Schnitt und immer auf die Finger aufpassen.

Montag, 2. August 2010

Der Deutschland Sparkurs und seine seltsamen Blüten

Dass angesichts leerer Kassen und steigender Schuldenberge auch von Seiten des Staates gespart werden muss, das ist mir völlig klar. Das funktioniert im großen Rahmen des Haushaltsbudgets der Bundesregierung nicht anders als bei mir zu Hause. Ich kann entweder gucken, wo ich mir neue Einnahmequellen suchen kann oder ich muss sparen, was das Zeug hält. Der Deutschland Sparkurs kann eigentlich nur die gleichen Wege gehen.

Neue Einnahmequellen haben die Bundesfinanzexperten offenbar schon gefunden. Die neue Steuer auf Brennelemente finde ich persönlich gut. Dass Kraftwerkskapazitäten versteigert werden sollen, na ja, darüber kann man geteilter Meinung sein. Aber dass der Deutschland Sparkurs so seltsame Blüten treibt wie aktuell bei den Diskussionen über die Mehrwertsteuer, das finde ich schon recht makaber. Da soll die Unterhaltungszeitung für die älteren Herrschaften künftig weiter mit sieben Prozent besteuert werden und die Eltern sollen für die Zeitungen ihrer Kids 19 Prozent Steuern berappen. Das nenne ich, sparen an der falschen Stelle, denn das wird mit Sicherheit dazu führen, dass die PISA Studien künftig noch schlechter als bisher ausfallen.

Ich vertrete die Meinung, dass die bisher gültigen Gesetze gerade bei der Steuer beim Deutschland Sparkurs nur konsequenter umgesetzt werden müssten. In der Schweiz hat man die Zahl der Steuerinspektoren aufgestockt und man geht davon aus, dass sie dem Staat nach Abzug ihrer Lohnkosten jeder einzeln fünfstellige Summen in die Haushaltskasse spülen, weil sie Mauscheleien bei der Steuer aufdecken. Das wäre okay für mich, denn es kann nicht sein, dass die Gewerbetreibenden auch die Vorsteuer für ihr privat verbrauchtes Klopapier und das Malermaterial für ihr Wohnzimmer mit absetzen, wobei das noch die „kleinen Fische“ sind, bei denen man sich zusätzliche Einnahmen holen könnte.

Warum man seine Daten bei der Schufa prüfen sollte

Letzte Woche habe ich im Fernsehen einen Bericht über einen Mann gesehen, der überall, wo er was bestellen oder einen Kredit haben wollte, als nicht kreditwürdig galt, obwohl er glaubhaft versichern konnte, noch nie einen Kredit gehabt zu haben. Ich fragte mich, wie so etwas möglich sein konnte. Die Antwort wurde noch während der Sendung gegeben. Auch wenn es recht selten vorkommt, hatte er einen Namensdoppelgänger, der noch dazu das gleiche Geburtsdatum wie er hatte und im gleichen Stadtteil nur wenige Straßen weiter wohnte. Dessen gekündigte Kredite und nicht geleistete Zahlungen waren von der Schufa der falschen Personendatei zugeordnet worden.

Nun stellte sich für mich die Frage, wie man als Privatperson so etwas wirksam vorbeugen konnte. Mein erster Anlaufpunkt war www.schufa.de. Dort bekam man gleich auf der Startseite die Möglichkeit, eine Auskunft bestellen zu können. Ich gehöre zu den Menschen, die bei allem, was sie an Leistungen und Waren bestellen, genau auf den Preis schauen. Auch hier stellte ich fest, dass es sich nicht lohnte, jedes Mal für eine einzelne Auskunft bezahlen zu müssen, sondern es andere Möglichkeiten gab, mit denen man sich gegen einen solchen Identitätsdiebstahl wehren konnte.

Die Schufa bietet nämlich eigens dafür einen Informationsservice an. Das hieß, dass ich nur einmal eine Registrierung machen musste und dann über jede Änderung meiner Daten automatisch informiert werden würde. Das halte ich wirklich für eine gute Sache, denn so erfährt man sehr schnell, wenn Einträge gemacht werden, die mit der eigenen Person nicht wirklich etwas zu tun haben. Denen kann man dann auch widersprechen, damit sie wieder gelöscht bzw. korrekt zugeordnet werden.

Dienstag, 11. Mai 2010

Problemlos Girokonto kündigen

Wenn man mit seinem Girokonto Anbieter nicht zufrieden ist, kann man die Möglichkeit nutzen und sein Girokonto kündigen. Vor der Kündigung sollte man jedoch einiges beachten, um nicht unnötigerweise in die Kostenfalle zu tappen.

Zunächst einmal ist keine der Banken dazu berechtigt Gebühren für die Kündigung einzufordern. Sollte sich einer der Anbieter dennoch über dieses Gesetz hinwegsetzen, hat man die Möglichkeit dagegen Einspruch zu erheben. Aber auch sonst könnten einiges an Kosten an die Girokonten Besitzer zukommen.

Wichtig ist es vor allem, dass man sein altes Girokonto erst kündigt, wenn man bereits ein neues Konto eröffnet hat. Ebenso ist es ratsam, dass man zunächst für zwei, drei Monate das alte und das neue Girokonto parallel laufen zu lassen. Auf diese Art kann man verhindern, dass manche Buchungen ins Leere laufen und somit unnötige Kosten entstehen würden. Erst wenn man sicher ist, dass alle Buchungen auf das neue Girokonto laufen, sollte man das alte tatsächlich kündigen.
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Jakob Brohm

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